Nachfolgend finden Sie Fälle, an denen ich gearbeitet habe.
Kunde geht in Liquidation und versucht, die Zahlung an den Lieferanten für erhaltene Waren zu vermeiden
Dispute
Über viele Jahre hatte mein Mandant, ein Groß- und Einzelhändler für Sanitär- und Küchenausstattung, Waren an seinen Unternehmenskunden zu vereinbarten Kreditbedingungen geliefert. Die finanziellen Verpflichtungen des Kunden waren durch eine persönliche Garantie (Personal Guarantee) des Geschäftsführers des Kunden abgesichert. Die Kundengesellschaft ging anschließend in freiwillige Liquidation. Mein Mandant machte daraufhin ausstehende Zahlungen des Kunden gegenüber dem Geschäftsführer geltend. Der Geschäftsführer trug vor, die Unterschrift unter der persönlichen Garantie stamme nicht von ihm, sondern sei ohne sein Wissen kopiert und eingescannt sowie vom anderen Geschäftsführer des Unternehmens verwendet worden. Zudem behauptete er, er habe sich zum angeblichen Zeitpunkt der Unterzeichnung der persönlichen Garantie nicht im Büro befunden.
What I did
Im Rahmen eines Direct-Access-Mandats beriet ich meinen Mandanten während des gesamten Verfahrens, erstellte die Schriftsätze (Statements of Case), Verfahrensanordnungen (Directions), Offenlegungserklärungen (Disclosure Statements), Zeugenaussagen (Witness Statements) sowie das Skeleton Argument und vertrat meinen Mandanten bei der Case and Costs Management Conference (CCMC) sowie im Hauptverfahren. Trotz eines aggressiven und einschüchternden Verhaltens des gegnerischen Geschäftsführers und seiner Rechtsvertreter konnte im Prozess nachgewiesen werden, dass der andere Geschäftsführer die Unterschrift nicht kopiert oder eingescannt hatte und dass sich der Geschäftsführer am Tag der Unterzeichnung der persönlichen Garantie tatsächlich im Büro befand.
Result
Meinem Mandanten wurde der geltend gemachte Betrag sowie Zinsen und Kosten auf Entschädigungsbasis (indemnity basis) zugesprochen.
Abweisung eines Antrags auf Liquidation (Winding-up Petition)
Dispute
Meinem Mandanten, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, wurde ein Antrag auf Liquidation (Winding-up Petition) wegen einer angeblichen Forderung der antragstellenden Gesellschaft zugestellt. Die geltend gemachte Forderung sollte sich auf Arbeiten und Dienstleistungen beziehen, die angeblich von der Antragstellerin erbracht worden seien. Mein Mandant bestritt die Forderung mit der Begründung, dass die Rechnungen gefälscht waaren, die behaupteten Arbeiten und Dienstleistungen nicht erbracht worden sind und zudem keinerlei Vereinbarung über diese angeblichen Arbeiten oder Dienstleistungen bestanden hat.
What I did
Ich beriet meinen Mandanten während des gesamten Verfahrens, erstellte dessen Zeugenaussagen (Witness Statements) sowie das Skeleton Argument und vertrat ihn bei der mündlichen Verhandlung über den Antrag.
Result
In der Verhandlung folgte der Richter meinen Ausführungen, wies den Antrag auf Liquidation ab, stellte fest, dass der gegnerische Antrag einen Missbrauch des Verfahrens darstellte, und sprach meinem Mandanten die Kosten auf Entschädigungsbasis (indemnity basis) zu.
Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern und Vertrauensverlust
Dispute
Mein Mandant war in einem 50:50-Joint Venture mit seinem langjährigen serbischen Freund (Partner) beteiligt. Das Joint-Venture-Unternehmen war über die Jahre sehr erfolgreich und erheblich gewachsen. Zunehmend hatten die Partner unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens. Diese unterschiedlichen Auffassungen führten zu Meinungsverschiedenheiten und wachsendem gegenseitigem Misstrauen.
What I did
Ich beriet meinen Mandanten bzgl. der Auslegung der Gesellschaftervereinbarung sowie zu Möglichkeiten, die entstandene Pattsituation zulösen. Nach der grundsätzlichen kommerziellen Einigung über den Verkauf der Anteile beriet ich weiter, erstellte die erforderlichen Vertragsdokumente und unterstützte die Verhandlungen über die Entflechtungsvereinbarung.
Result
Nach einer längeren Phase des Stillstands einigten sich die Partner schließlich auf den Verkauf der Anteile meines Mandanten an den Partner.
Verknüpfung eines Gewerberaummietvertrags mit einem Bauvertrag
Dispute
Mein Unternehmenskunde, Eigentümer eines Industriegebäudes, befand sich in Verhandlungen mit einer Tochtergesellschaft eines in Hongkong ansässigen Unternehmens über einen langfristigen Gewerberaummietvertrag. Vor der Besitzübernahme des Gebäudes durch die Tochtergesellschaft (Mieter) sollte das Gebäude modernisiert werden, unter anderem durch die Anbringung einer neuen Fassadenverkleidung.
What I did
Da die vom Mandanten beauftragten Solicitors innerhalb ihrer Kanzlei nicht über die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen im Baurecht verfügten, beauftragten sie mich mit der Beratung, der Erstellung sowie der Unterstützung bei den Verhandlungen des zwischen dem Mieter und dem Bauunternehmen abzuschließenden Bauvertrags sowie der Regelungen zur Verknüpfung des Gewerberaummietvertrags mit dem Bauvertrag. Ich beriet und erstellte den JCT-Bauvertrag sowie die zugehörige Escrow-Vereinbarung, die Collateral Warranties und die vertraglichen Verknüpfungsklauseln zwischen Mietvertrag und Bauvertrag.
Result
Nach meinem Kenntnisstand wurden die Bauarbeiten inzwischen ohne rechtliche Schwierigkeiten abgeschlossen.
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